Kategorie: Allgemein

Bezirks- und Stammeslager 2019

Dieses Jahr war unser Sommerlager ein ganz besonderes: nicht nur wir Andernacher waren dabei, sondern auch die anderen Stämme in unserem Bezirk. Vom 1. bis zum 5. Juli verbrachten wir gemeinsam einige sonnige und mit buntem Programm gefüllte Tage. So konnten wir bei den Workshops unter anderem selbst eine Nachtwanderung planen und durchführen, Fackeln herstellen oder Sandalen basteln. Im Anschluss an das Bezirkslager blieben wir mit unserem Stamm noch fünf weitere Tage in Westernohe. Der sommerlichen Hitze konnten wir am Heisterberger Weiher entfliehen, der mit einem ‚Aqua Fun Park‘ ausgestattet war, einem (ziemlich rutschigen) Hindernisparcours auf dem Wasser, auf dem LeiterInnen und Kinder gleichermaßen viel Spaß hatten. Außerdem bauten wir uns selbst Drachen und ließen sie steigen und spielten abends zahlreiche Runden Werwolf am Lagerfeuer. Als kulinarisches Highlight ließen uns wie jedes Jahr die Burger am letzten Abend das Wasser im Munde zusammenlaufen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging es dann am 10. wieder zurück nach Hause –die Zeit bis zum nächsten Lager vergeht hoffentlich schnell!

72 Stunden – voll im Gang!

Am Freitag um 17:07 Uhr war es im Saal des Thomas-Becket-Haus es soweit: Uns wurde unser Projekt für die nächsten 72 Stunden vorgestellt. Die Wölflinge, Jufis, Pfadis, Rover und auch die Leiter lauschten ganz gespannt, als unsere Diozesanvorsitzende Katrin die Aufgabe vorlas: Gartenverschönerung und Bau eines Pavillons am Haus Rheintal der Rhein-Mosel-Fachklinik.

Andreas, der Seelsorger der Klinik und drei weitere Mitarbeiter waren ebenfalls bei uns und haben die zahlreichen Fragen unserer Gruppenkinder zur RMF und deren Bewohner beantwortet. Anschließend gingen wir zu dem Gelände und haben uns angeschaut, was für die nächsten Tage unser Arbeitsort sein sollte. Auch einige Bewohner lernten wir kennen.

Am Freitag trafen wir uns um 8 Uhr , zusammen mit den Bewohnern wurde gefrühstückt und dann ging es auch schon los. Es wurden Wege sauber gemacht, Büsche geschnitten, das Pavillon-Gestell gebaut, Hochbeete vorbereitet und tolle Windspiele und Gartendekorationen gebastelt. Auch einige Bewohner haben fleißig mitgeholfen.

Wir hatten natürlich auch tolle Unterstützung! Neben den Mitarbeitern der RMF bedanken wir uns ganz herzlich bei:

  • Herrn Breitbach vom Edeka Andernach für die Verpflegung unserer Kids
  • Fr. Heuft und Hr. Engel von der Bäckerei Rommersbach ebenfalls für die Versorgung des leiblichen Wohls
  • dem Haugebaumarkt in Andernach für die Bereitstellung von benötigten Materialien
  • der Volksbank RheinEifelAhr für einen finanziellen Zuschuss
  • Hoffmanns-Eis und einigen unserer Gruppenkind-Eltern für eine Ladung Eis am Freitag-Nachmittag, die nochmal Motivation in die Gruppe gebracht hat!
  • Einige Eltern für die Paletten für dich Hochbeete
  • Den LaienHelfern (Freunde und Helfer für psychisch Kranke e. V.) für den Pavillon
  • Firma Plötner für die Terassensteine

Vielen lieben Dank an alle Unterstützer, auch die die vielleicht (noch) nicht genannt wurden!

Und weiter geht es… Es gibt noch viel zu tun.

Uns weiter geht es …

Frühlingsbasar

Viel Glück hatte das Tierheim Andernach bei dem gestrigen Frühlingsbasar mit dem Wetter. Neben den zahlreichen Osterpflanzen und Flohmarktartikeln sowie einer Tombola, konnte auf einem eigens gestellten Tisch die Osterdeko unserer Biber und Wölflinge bewundert und gegen Spende mitgenommen werden. Schon sehr früh war der Großteil der gebastelten Sachen abgegeben. Vielen Dank an alle Spender und vor allem an die fleißigen Bastelhände! Die Aktion war jedenfalls ein voller Erfolg!

Die Fairtrade-Scouts haben zugeschlagen

Bei strahlendem Sonnenschein war die Andernacher Altstadt zum Geysir-Frühling proppenvoll. Vor dem schönen historischen Rathaus haben wir eine große Jurte aufgebaut und unsere Faitrade-Ausstellung präsentiert. Zahlreiche Stammesmitglieder und –freunde haben geholfen faire Säfte und Kaffee an die Besucher zu verkaufen, sowie eine Schokocreme-Verkostung anzubieten. Darüber hinaus haben wir für den Eine-Welt-Laden einige tolle Dinge vertrieben.
Die Stimmung war gut, es kamen viele Menschen und wir wurden sogar von einer Pfadi-Mama mit Kuchen versorgt – vielen Dank! Auch wenn es ein langer Tag war, hatten wir viel Spaß. Streetdrummer, eine 3-Mann-Band und die lustigen Kerle auf Stelzen mit Ballontieren haben mit dazu beigetragen. Danke an alle die so lange durchgehalten haben und in irgendeiner Form bei der Aktion dabei waren!

Dreck-weg-Tag und Stammesversammlung

Der 16. März war beim Stamm St. Michael mal wieder randvoll gepackt. Zunächst versammelten sich morgens einige Eltern, die Leiterinnen und Leiter und Kinder aller Altersstufen am Rhein, wo wir uns an der Dreck-weg-Aktion beteiligten und im Namedyer Werth einen Container voller Müll sammelten. Dabei befreiten wir das Rheinufer von zahlreichen Flaschen und Verpackungen, aber wir fanden beispielsweise auch einen alten Auspuff oder einen Grill. Anschließend machten wir uns zum Thomas-Becket-Haus auf, wo einige von uns schon fleißig dekoriert hatten und das TBH in eine mittelalterliche Kulisse verwandelten. Dort begann dann mittags unsere jährliche Stammesversammlung, bei der wir unter anderem gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen über Anträge diskutieren und abstimmen und den Gruppenberichten lauschten. Die Biber unterhielten uns mit einem Tanz und die Wös berichteten mit fantasievollen Sockenpuppen über ihre Halloweenparty, diverse Wasserschlachten im Sommer, den Kletterwald im Zeltlager und die Müllsammelaktionen. Danach veranstalteten die Jufis eine spannende Gespensterjagd für uns und die Pfadi-Rover ließen ihren Herold Niclas für sich sprechen, der auf einem Einhorn angeritten kam und z.B. von der Fairtrade-Aktion und dem Klettern im Kanditurm erzählte.
Zu guter Letzt fand nach der Stammes- noch die Mitgliederversammlung unseres Vereins statt.

Biber-Karneval

Am Mittwoch haben wir mit unseren Kleinsten Karneval gefeiert. Wir haben tolle Spiele gespielt, getanzt und lecker gegessen. Das bunte Buffet wurde noch von lieben Biber-Eltern erweitert.

Kletteraktion im Kanditurm

Mit dem ganzen Stamm haben wir am 16. Februar den Kanditurm besucht. Sowohl die Pfadis und Rover, aber auch schon die jüngeren Kinder lernten dabei, wie man sich gegenseitig sichert und welche Regeln zu beachten sind. Ein paar besonders Mutige trauten sich sogar, den 20 Meter hohen Turm ganz hinauf zu klettern!
Wir alle hatten eine tolle Zeit und bedanken uns beim Kanditurm, bei der GdS-Engineering GmbH & Co. KG für die großartige Unterstützung und insbesondere bei Klaus, der unsere Gruppe betreute.

Weihe der Michaelskapelle

In unserer direkten Nachbarschaft, neben dem TBH, befindet sich die Michaelskapelle. Diese wurde letzten Sonntag, am 9.12., von Stefan Ackermann in einer feierlichen Zeremonie geweiht. Im Anschluss an die Weihe wurde von uns leckere Erbsen- und Kürbissuppe ausgegeben, die wir mit der Leiterrunde am Abend vorher gekocht hatten. Dazu gab es in der Jurte Kakao und Chai über dem Feuer, der half, unsere kalten Finger aufzuwärmen.

Später am Tag wurden einige Kinder gestuft. Den frischgebackenen Wös, Jufis und Pfadis wünschen wir viel Spaß in ihren neuen Gruppen!

 

Fairtrade-Scouts-Aktion war ein voller Erfolg

Letzten Samstag am 29.09. fand bei strahlendem Sonnenschein unsere große Stammesaktion zum Thema ‚fairen Handel‘ statt.

In der schönen Kulisse des Schlossgartens wurde eine Ausstellung präsentiert, in der man lernen konnte, was den fairen Handel ausmacht oder z.B. die Möglichkeit hatte, den Weg von der Kakaobohne bis zur Schokolade zu erforschen. Außerdem gab es faires Bananenbrot, Kaffee, alkoholfreie Cocktails sowie viele Produkte des Fairregio-Ladens. Unter den Gruppenkindern fanden die Bananenkostüme besonders großen Anklang, mit denen wir durch die Andernacher Innenstadt zogen und Werbung für unsere Aktion machten.

Zum Abschluss der Aktion wurden wir von Eva-Maria Kuntz vom Bundesarbeitskreis Internationale Gerechtigkeit auch offiziell als ‚Fairtrade-Stamm‘ ausgezeichnet. Als besonderes Highlight wurden wir von einem Kamerateam der Kika-Sendung ‚neuneinhalb‘ begleitet, die am 17. November eine Reportage zum Thema ‚Fairtrade‘ sendet. Das alles trug dazu bei, dass wir einen unvergesslichen Tag verlebten und hoffentlich viele Leute begeistern konnten!

 

Stufung Burg Wernerseck

Für die Stufung mancher Pfadis unserer Gruppe ging es am Samstag den 12.05.18 auf zu einem Hike zur Burg Wernerseck. Trotz schlechter Wettervorhersagen ließen wir uns die gute Laune nicht vermiesen und machten uns voller Enthusiasmus auf den Weg!

Da unsere Leiterinnen uns den Weg zum Ziel auf eigene Faust finden ließen, hatten wir zu Beginn ein paar kleine Orientierungsprobleme, die mit der Zeit aber wie vergessen schienen. Wir gingen die Nette flussaufwärts und konnten so die Schönheit unseres Nettetals genießen -hihi!!

Zwischendurch machten wir eine Picknickpause in Gesellschaft zahlreicher Mücken.

Nach drei Stunden Wanderung erreichten wir mit verschwitzten Rücken die Burg und schlugen unser Nachtlager auf. Einer von uns durfte beim Probeliegen Bekanntschaft mit einem Baumstumpf machen…

Das Abendessen verbrachten wir bei wunderschönem Sonnenuntergang in der Burgruine. Es kamen zu dem noch sehr coole Bilder zustande.

 

 

In der Dämmerung begann dann unser Stufenteil. Zu Beginn verfasste jeder von uns einen persönlichen Brief an unser zukünftiges Ich, in dem wir orientierend am Thema der Pfadfinderstufe “Wagt es“ unsere Gedanken und Wünsche an uns selber verschriftlichen sollten. Es entstand eine sehr melancholische Stimmung, da wir es uns allen ziemlich zu Herzen nahmen. Vor allem beim Zusammenkommen kam dies sehr zum Ausdruck. Anschließend laß uns unsere Leiterin ein Zitat von Nelson Mandela vor, das all unsere Gedanken zusammenfasste:

 

„Unsere tiefgreifende Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.

Unsere tiefgreifende Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.

 

Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert oder phantastisch zu nennen?

Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen?

 

Du bist ein Kind des Lichts.

 

Sich selbst klein zu halten dient nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um dich herum sich unsicher fühlen.

Wir sind alles dazu bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren worden, um den Glanz des Lichtes, welches in uns ist, zu manifestieren.

 

Es ist nicht nur in einigen von uns, es ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir uns unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun.

 

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart andere.“

 

 

Nach dem wir in unsere neuen Gruppe willkommen geheißen worden, das Halstuch gewechselt und einen Kuschelkreis gehalten hatten, wurden wir alle noch mit beschützenden und wohlfühlenden Elementen der Natur ein geräuchert. Eine Wizardrunde im Anschluss und wir waren fertig fürn Schlafsack.

Kurz nachdem wir alle eine gemütliche Position gefunden hatten und dem Baumstumpf gekonnt ausgewichen waren, fing jedoch das vorhergesagte Gewitter an zu grollen und die Nachtigall an zu singen. Doch das gehört bei einem Hike nun mal dazu!

Nach einem mehr oder weniger erholsamen Schlaf machten wir uns auf den Weg zum vorbereiteten Frühstück ins Haus unserer Leiterin.

Es war ein wunderschönes Wochenende und wir hatten eine Menge Spaß!