Frühlingsbasar

Viel Glück hatte das Tierheim Andernach bei dem gestrigen Frühlingsbasar mit dem Wetter. Neben den zahlreichen Osterpflanzen und Flohmarktartikeln sowie einer Tombola, konnte auf einem eigens gestellten Tisch die Osterdeko unserer Biber und Wölflinge bewundert und gegen Spende mitgenommen werden. Schon sehr früh war der Großteil der gebastelten Sachen abgegeben. Vielen Dank an alle Spender und vor allem an die fleißigen Bastelhände! Die Aktion war jedenfalls ein voller Erfolg!

Die Fairtrade-Scouts haben zugeschlagen

Bei strahlendem Sonnenschein war die Andernacher Altstadt zum Geysir-Frühling proppenvoll. Vor dem schönen historischen Rathaus haben wir eine große Jurte aufgebaut und unsere Faitrade-Ausstellung präsentiert. Zahlreiche Stammesmitglieder und –freunde haben geholfen faire Säfte und Kaffee an die Besucher zu verkaufen, sowie eine Schokocreme-Verkostung anzubieten. Darüber hinaus haben wir für den Eine-Welt-Laden einige tolle Dinge vertrieben.
Die Stimmung war gut, es kamen viele Menschen und wir wurden sogar von einer Pfadi-Mama mit Kuchen versorgt – vielen Dank! Auch wenn es ein langer Tag war, hatten wir viel Spaß. Streetdrummer, eine 3-Mann-Band und die lustigen Kerle auf Stelzen mit Ballontieren haben mit dazu beigetragen. Danke an alle die so lange durchgehalten haben und in irgendeiner Form bei der Aktion dabei waren!

Dreck-weg-Tag und Stammesversammlung

Der 16. März war beim Stamm St. Michael mal wieder randvoll gepackt. Zunächst versammelten sich morgens einige Eltern, die Leiterinnen und Leiter und Kinder aller Altersstufen am Rhein, wo wir uns an der Dreck-weg-Aktion beteiligten und im Namedyer Werth einen Container voller Müll sammelten. Dabei befreiten wir das Rheinufer von zahlreichen Flaschen und Verpackungen, aber wir fanden beispielsweise auch einen alten Auspuff oder einen Grill. Anschließend machten wir uns zum Thomas-Becket-Haus auf, wo einige von uns schon fleißig dekoriert hatten und das TBH in eine mittelalterliche Kulisse verwandelten. Dort begann dann mittags unsere jährliche Stammesversammlung, bei der wir unter anderem gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen über Anträge diskutieren und abstimmen und den Gruppenberichten lauschten. Die Biber unterhielten uns mit einem Tanz und die Wös berichteten mit fantasievollen Sockenpuppen über ihre Halloweenparty, diverse Wasserschlachten im Sommer, den Kletterwald im Zeltlager und die Müllsammelaktionen. Danach veranstalteten die Jufis eine spannende Gespensterjagd für uns und die Pfadi-Rover ließen ihren Herold Niclas für sich sprechen, der auf einem Einhorn angeritten kam und z.B. von der Fairtrade-Aktion und dem Klettern im Kanditurm erzählte.
Zu guter Letzt fand nach der Stammes- noch die Mitgliederversammlung unseres Vereins statt.

Biber-Karneval

Am Mittwoch haben wir mit unseren Kleinsten Karneval gefeiert. Wir haben tolle Spiele gespielt, getanzt und lecker gegessen. Das bunte Buffet wurde noch von lieben Biber-Eltern erweitert.

Kletteraktion im Kanditurm

Mit dem ganzen Stamm haben wir am 16. Februar den Kanditurm besucht. Sowohl die Pfadis und Rover, aber auch schon die jüngeren Kinder lernten dabei, wie man sich gegenseitig sichert und welche Regeln zu beachten sind. Ein paar besonders Mutige trauten sich sogar, den 20 Meter hohen Turm ganz hinauf zu klettern!
Wir alle hatten eine tolle Zeit und bedanken uns beim Kanditurm, bei der GdS-Engineering GmbH & Co. KG für die großartige Unterstützung und insbesondere bei Klaus, der unsere Gruppe betreute.

Weihe der Michaelskapelle

In unserer direkten Nachbarschaft, neben dem TBH, befindet sich die Michaelskapelle. Diese wurde letzten Sonntag, am 9.12., von Stefan Ackermann in einer feierlichen Zeremonie geweiht. Im Anschluss an die Weihe wurde von uns leckere Erbsen- und Kürbissuppe ausgegeben, die wir mit der Leiterrunde am Abend vorher gekocht hatten. Dazu gab es in der Jurte Kakao und Chai über dem Feuer, der half, unsere kalten Finger aufzuwärmen.

Später am Tag wurden einige Kinder gestuft. Den frischgebackenen Wös, Jufis und Pfadis wünschen wir viel Spaß in ihren neuen Gruppen!

 

Fairtrade-Scouts-Aktion war ein voller Erfolg

Letzten Samstag am 29.09. fand bei strahlendem Sonnenschein unsere große Stammesaktion zum Thema ‚fairen Handel‘ statt.

In der schönen Kulisse des Schlossgartens wurde eine Ausstellung präsentiert, in der man lernen konnte, was den fairen Handel ausmacht oder z.B. die Möglichkeit hatte, den Weg von der Kakaobohne bis zur Schokolade zu erforschen. Außerdem gab es faires Bananenbrot, Kaffee, alkoholfreie Cocktails sowie viele Produkte des Fairregio-Ladens. Unter den Gruppenkindern fanden die Bananenkostüme besonders großen Anklang, mit denen wir durch die Andernacher Innenstadt zogen und Werbung für unsere Aktion machten.

Zum Abschluss der Aktion wurden wir von Eva-Maria Kuntz vom Bundesarbeitskreis Internationale Gerechtigkeit auch offiziell als ‚Fairtrade-Stamm‘ ausgezeichnet. Als besonderes Highlight wurden wir von einem Kamerateam der Kika-Sendung ‚neuneinhalb‘ begleitet, die am 17. November eine Reportage zum Thema ‚Fairtrade‘ sendet. Das alles trug dazu bei, dass wir einen unvergesslichen Tag verlebten und hoffentlich viele Leute begeistern konnten!

 

Brexit 2018 – Sommerzeltlager im Brexbachtal

Juhuu! Endlich war es wieder soweit, der Kuschelstamm machte sich wieder auf ins Sommerlager!! Dieses Jahr ging es für uns vom 8.7. bis zum 18.7.2018 erneut ins Brexbachtal.

 

Sonntags trafen wir uns alle an der Feuerwehr in Sayn mit viel Vorfreude, die nächsten zehn Tage miteinander verbringen zu dürfen. Dieses Jahr hatten wir von Anfang an tollen Besuch von saarländischen Pfadfinderfreunden, die von allen direkt ins Herz geschlossen wurden.

Es war strahlender Sonnenschein, als wir am Zeltplatz ankamen. Nachdem alle Zelte standen, jeder eine Sonnencremeschicht mehr auf der Haut hatte und die ersten schon die anliegende Brex unter Beschlag genommen hatten, hisste die Pfadi- und Roverstufe mit Unterstützung der Leiter das Stammesbanner. Wie jeden Abend im Lager, ließen wir auch diesen Tag mit einer Singerrunde am Lagerfeuer ausklingen. Wir waren uns alle sicher, es würde eine tolle Zeit werden.

 

Der nächste Tag war ein besonderer in diesem Lager, denn wir verbrachten ihn ganz nach dem Tagesplan eines Zeltlagers aus dem Jahr 1907 nach unserem Pfadfindergründer Robert Baden-Powell. Der Schwerpunkt eines jeden Tages im Lager, laut Baden-Powell, ist es, die Grundsätze des Pfadfindertums näher zu bringen und die Fähigkeiten eines jeden Pfadfinders zu steigern. Also standen viele Aufmerksamkeits- , Orientierungs- und Geländespiele auf dem Plan. Beispielsweise gingen wir in Kleingruppen mit einem Zettel auf Wanderschaft, auf dem Sachen standen, die wir auf dem Weg bemerken sollten. Die Schwierigkeit dabei war es, sich ganz auf die Natur einzulassen und diese im Detail wahrzunehmen. Laut Baden-Powell ist dies eine der Fähigkeiten, die jeder Pfadfinder besitzen sollte.

Die andern Tage wurden mit vielseitigen Aktionen gefüllt:

Wir befassten uns einen Nachmittag lang beispielsweise mit Lagerbauten. Ein paar Leute jeder Gruppe baute an einer Brücke über die Brex, die restlichen an einem Dreibeinkonstrukt, in dem verschiedene Elemente integriert wurden: Es gab drei Podeste, Platz für Hängematten und auch unser Bannermast musste mit eingebaut werden. Manche von uns verbrachten die ein oder andere Nacht auf einem der Podeste oder in den Hängematten.

 

Da die Biberstufe, unsere Jüngsten, leider noch nicht mit fahren konnten, besuchten sie uns für einen Tag, um das Lagerleben und den Stamm mal im Ganzen kennenzulernen. Wir machten eine kleine Wanderung durch die Brex, spielten verschiedene Spiele und sangen zusammen das Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße“, das die Kleinen schon super drauf hatten.

 

Außerdem wurde unser neuer Stammesanhänger für Materialien neu lackiert. Der ganze Stamm steuerte seinen eigenen Teil dazu bei und machte ihn zu dem Kunstwerk, das er jetzt ist.

 

Über die ganzen Tage verteilt hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Workshops zu machen. Ein Workshop bestand darin, sich einen eigenen Schwedenstuhl zu bauen, eine andere Gruppe konstruierte einen Lehmofen, in dem wir in den kommenden Tag Pizza und Kuchen backten, außerdem wurden  Armbänder aus Paracord oder Garn geflochten, einige von uns bastelten Namensschilder für die Kluft oder setzten eine Heilsalbe und Tinktur aus Pflanzen aus der Umgebung an.

 

Für zwei Tage engagierten wir uns im sozialen Bereich und halfen intern im Brexbachtal, zwei Großprojekte fertigzustellen. Am Rand eines Zeltplatzes gibt es zwei Tümpel, in denen verschiedene Tiere wie Libellen, Frösche und Salamander brüten. Damit diese sich auch weiterhin in Ruhe fortpflanzen können, bauten wir einen Zaun drumherum – das bedeutete für uns sowohl viel Arbeit aber auch viel Spaß! Beim anderen Projekt handelte es sich um eine Unkraut-Vernichtungsaktion. Ein neu erworbenes Grundstück des Brexbachtals war überwuchert von Brenneseln und Riesenbärenklau. Also war es unsere Aufgabe, es davon zu befreien. Ich muss sagen, trotz der Hitze und der kraftaufwendigen sisyphosartigen Arbeit, hat es doch ziemlich viel Spaß gemacht.

 

Unser Stamm macht zudem eine coole und lustige Bekanntschaft mit Leuten vom Nachbarzeltplatz. Spätabends spielten wir zusammen ein Geländespiel, dessen Schwerpunkt nicht in Kraft und Geschwindigkeit lag, sondern in Geschicklichkeit, Wendigkeit und Ausdauer. Die Aufgabe lag nämlich darin, unbemerkt im Dunkeln eine im Kreis gespannte Leine zu berühren. Im Kreis saßen vier Wächter, die genauso wenig sahen, wie wir anderen, aber sobald sie etwas hörten, einen Sucher in die Richtung navigierten, in der sie das Geräusch gehört hatten. Wenn der Sucher einen durchs Umsichfühlen entdeckt hatte, war man leider raus. Durchaus kann dieses Spiel mehrere Stunden dauern, wir setzten das Limit auf eine ¾-Stunde. Es hat verdammt viel Spaß gemacht und unsere Wös haben das Ding gerockt!

 

Ein ganz besonderer Teil unseres Zeltlagers war die Stufungs- und Versprechensfeier. Sie ist uns allen sehr nahe gegangen. Als Erklärung: Das Pfadfinderversprechen ist ein zentraler Bestandteil und eine wichtige Tradition in der Pfadfinderbewegung. Durch das Versprechen bekundet man die Zugehörigkeit zum Pfadfindertum und zu seiner Gruppe. Es regt dazu an, sich mit den Werten und Zielen der Pfadfinder altersgerecht auseinander zu setzen. Eine Stufung ist der Wechsel eines Gruppenmitglieds in die nächstältere Pfadfingerstufe. Bei jedem Stufenwechsel wird ein Pfadfinderversprechen abgelegt. Während unserer Feier brannte ein ganz besonderes Feuer und jeder der wollte, konnte sein persönliches Versprechen den anderen mitteilen. So entstand für uns eine sehr emotionale Atmosphäre…

 

Es war also auch dieses Jahr wieder ein wundervolles Zeltlager, in dem jeder mit vielen tollen Erinnerungen nach Hause gehen konnte. Ein großes Dankeschön, an alle, die die Zeit wie jedes Jahr zu einer ganz besonderen gemacht haben.

 

Geschrieben von unserer Pfadi-Reporterin Mia 🙂

 

 

Stufung Burg Wernerseck

Für die Stufung mancher Pfadis unserer Gruppe ging es am Samstag den 12.05.18 auf zu einem Hike zur Burg Wernerseck. Trotz schlechter Wettervorhersagen ließen wir uns die gute Laune nicht vermiesen und machten uns voller Enthusiasmus auf den Weg!

Da unsere Leiterinnen uns den Weg zum Ziel auf eigene Faust finden ließen, hatten wir zu Beginn ein paar kleine Orientierungsprobleme, die mit der Zeit aber wie vergessen schienen. Wir gingen die Nette flussaufwärts und konnten so die Schönheit unseres Nettetals genießen -hihi!!

Zwischendurch machten wir eine Picknickpause in Gesellschaft zahlreicher Mücken.

Nach drei Stunden Wanderung erreichten wir mit verschwitzten Rücken die Burg und schlugen unser Nachtlager auf. Einer von uns durfte beim Probeliegen Bekanntschaft mit einem Baumstumpf machen…

Das Abendessen verbrachten wir bei wunderschönem Sonnenuntergang in der Burgruine. Es kamen zu dem noch sehr coole Bilder zustande.

 

 

In der Dämmerung begann dann unser Stufenteil. Zu Beginn verfasste jeder von uns einen persönlichen Brief an unser zukünftiges Ich, in dem wir orientierend am Thema der Pfadfinderstufe “Wagt es“ unsere Gedanken und Wünsche an uns selber verschriftlichen sollten. Es entstand eine sehr melancholische Stimmung, da wir es uns allen ziemlich zu Herzen nahmen. Vor allem beim Zusammenkommen kam dies sehr zum Ausdruck. Anschließend laß uns unsere Leiterin ein Zitat von Nelson Mandela vor, das all unsere Gedanken zusammenfasste:

 

„Unsere tiefgreifende Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.

Unsere tiefgreifende Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.

 

Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert oder phantastisch zu nennen?

Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen?

 

Du bist ein Kind des Lichts.

 

Sich selbst klein zu halten dient nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um dich herum sich unsicher fühlen.

Wir sind alles dazu bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren worden, um den Glanz des Lichtes, welches in uns ist, zu manifestieren.

 

Es ist nicht nur in einigen von uns, es ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir uns unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun.

 

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart andere.“

 

 

Nach dem wir in unsere neuen Gruppe willkommen geheißen worden, das Halstuch gewechselt und einen Kuschelkreis gehalten hatten, wurden wir alle noch mit beschützenden und wohlfühlenden Elementen der Natur ein geräuchert. Eine Wizardrunde im Anschluss und wir waren fertig fürn Schlafsack.

Kurz nachdem wir alle eine gemütliche Position gefunden hatten und dem Baumstumpf gekonnt ausgewichen waren, fing jedoch das vorhergesagte Gewitter an zu grollen und die Nachtigall an zu singen. Doch das gehört bei einem Hike nun mal dazu!

Nach einem mehr oder weniger erholsamen Schlaf machten wir uns auf den Weg zum vorbereiteten Frühstück ins Haus unserer Leiterin.

Es war ein wunderschönes Wochenende und wir hatten eine Menge Spaß!

 

 

 

Schwedenstühle

Rezept zum Schwedenstuhl bauen

Man nehme…

  • Einige Meter Holz
  • Ein bisschen alten Stoff
  • Eine Hand voll kreativer Jufis
  • Schrauben und Bohrer
  • Halbfunktionstüchtige Tacker
  • Sägen
  • Jede Menge Muskelkraft

Man rühre alles unter Anleitung von einer Zeichnung und Musik zusammen und nach ein paar Stunden „Backzeit“ werden daraus:
Super bequeme Schwedenstühle!
Je einer zum selbst behalten und einer zum Verkaufen, um von dem Erlös ein gemeinsames Projekt zu starten (Kart fahren, in den Kletterpark gehen und natürlich essen…. )