So, das war sie nun, unsere 72-Stunden Aktion 2009. Unsere Aufgabe: 72 Kuchen in 72 Stunden. UND: Wir haben es geschafft! Wir sind übers Ziel hinausgeschossen und haben innerhalb der 72 Stunden ca. 80 Kuchen (also 10 Kuchen mehr als ursprünglich geplant) und 100 Muffins gebacken und verkauft.
Natürlich Danken wir allen unseren Sponsoren und unserem Schirmherr Bürgermeister Josef Nonn, ohne die wir das mit dem Kuchen backen nicht "gebacken" bekommen hätten.
Ablauf
Donnerstag Am Donnerstag, 17:07 Uhr war der offizielle Start. Unsere Aufgabe erschien uns erst etwas langweilig, aber in Wahrheit ist sie etwas kniffliger und anspruchsvoller als man denkt. Da gibt es viel zu planen und besprechen. Und das haben wir gemacht:
Freitag Freitag gings dann los mit Backen. Gleichzeitig lief die Werbung im Internet und in der Innenstadt mit Plakaten und Flyern an, damit wir die Kuchen auch alle verkaufen. Jetzt stehet auch fest, wohin das eingenommene Geld gespendet wird: Es geht an das HOPE-Projekt in Afrika.
Um 11:00 Uhr rollen die ersten Kuchen in der Familien-Bildungsstätte Andernach vom Band. Um 17:30 Uhr ist dann auch schon die Hälfte der 72 Kuchen gebacken.
Das Fazit vom ersten Backtag ist äußerst positiv: 46 Kuchen, ca. 350 Flyer und 18 Plakate. Wir waren zufrieden.
Samstag Der Vekauf startet: Auf dem Marktplatz am Eine-Welt-Laden, und viele Kuchen gehen schon weg an Privatpersonen und andere Aktionsgruppen der 72-Stunden-Aktion. Das wird dann auch nicht mehr für die Blumenhäuser Weidmann und Marjo am Sonntag reichen, aber nach einer kurzen Backpause wegen "Rohstoffmangel" geht es auch schon weiter.
Mittags gingen am Marktplatz die Kuchen aus, und trotz Überschreiten der 72-Kuchen-Marke backen alle weiter an einem neuen Projekt: 72 Muffins.
Sonntag Auch am Sonntag werden weiter Kuchen verkauft und, ja, auch Kuchen gebacken, denn die Nachfrage, besonders beim Floriansgottesdienst in St. Peter, ist groß. St. Peter, St. Albert und die Blumenhäuser Weidmann und Marjo, alle haben Kuchenmangel. Kein Wunder, dass wir in einer "Notaktion" noch Kuchen nachbacken müssen.
Am Nachmittag war dann eine Feier zum Gelingen unseres Projekts und zum Dank an unsere Sponsoren (, die leider keine Zeit hatten, uns zu besuchen), mit Grillwürstchen und vor allem, den letzten beiden Kuchen zur Versteigerung. Durch die geschickt ausgewählte Versteigerungsart kamen zu unseren über 1000€ Erlös nocheinmal 100€ dazu.
72 Stunden Kuchen backen und verkaufen, für viele von uns ein neues Ereignis, das uns Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dass wir nächstes mal wieder teilnehmen können.
Einer unserer Gründungmitglieder des DPSG Stammes St. Michael in Andernach ist Stefan Hippler.
Nach seiner Tätigkeit in unserem Stamm hat es ihn irgendwann nach Afrika verschlagen.
Stefan Hippler hat dort gemeinsam mit Dr. Monika Esser eine spezielle Krankenstation für aidskranke Kinder ins Leben gerufen. Unterstützt wurde dieses Projekt von der katholischen Gemeinde Rotarier Club Signal Hill, der Universität Stellenbosch und dem Akdemischen Tygerberg Krankenhaus Komplex.
Im Jahre 1999 wurde dann die HOPE CAPE TOWN-Stiftung gegründet, die Aidskranken Kindern in Afrika (Kapstadt) hilft.
Da wir nach wie vor mit Stefan im Kontakt stehen,
spenden wir den Erlös unseres Kuchenverkaufs also an HOPE!
Für alle die, die gerne auch Privat etwas für diese Stiftung tuen möchten, gibt es eine Website und die Kontodaten:
Kath. Auslandssekreteriat
Dresdner Bank Bonn
BLZ: 370 800 40
Konto Nr.: 211 402 100
Stichwort: HOPE Kapstadt