Einladung zum Pfadfinderfest am Sonntag

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Wie schon im vorherigen Post angekündigt haben wir es uns zum Hauptziel unseres 72Stunden-Projektes gemacht, eine Feier am Sonntag zu veranstalten, auf der wir uns als Pfadfinder, sowie die Ergebnisse unserer thematischen Arbeit zu den Werten der DPSG präsentieren. Das soll nicht nur theoretisch in Form von Plakaten und eventuell Videos geschehen, sondern auch „live“ erfahrbar sein.

Ort und Zeit: Sonntag, 16. Juni 2013, ab 12:00 Uhr im Schlossgarten in Andernach

Die Feier wird am Sonntag um 12:00 Uhr von unserem Schirmherrn Pastor Lutz Schultz (dem wir an dieser Stelle schon einmal sehr herzlich danken möchten) durch einen Gottesdienst unter freiem Himmel eingeleitet und von da an bis zum offiziellen Ende der 72Stunden-Aktion um 17:07 Uhr weiterverlaufen. Jedem ist es freigestellt, wann er dazu trifft oder uns wieder verlässt, wobei wir natürlich über eine möglichst hohe Besucherzahl und längere Aufenthalte erfreut wären. 😉

Nach dem Gottesdienst kann man sich voraussichtlich an Plakatwänden über unsere Recherchen zum Thema „Werte der DPSG“ informieren oder einfach die pfadfinderische Atmosphäre genießen. Dabei ist für eine ausreichende Verpflegung mit Kuchen, Kaffee, Würstchen und Kaltgetränken gesorgt.

Die Erlöse aus diesem Verkauf werden, ebenso wie alle Einnahmen der auf der Feier veranstalteten Tombola zugunsten der Hochwassergeschädigten in Süd- und Ostdeutschland an den Caritasverband Koblenz gespendet. Übrigens: Bei der Tombola gibt es echte Sachpreise zu gewinnen. Teilnehmen lohnt sich auf jeden Fall.

Weitere Informationen zum Spendenziel und auch allem anderen könnt Ihr natürlich bei uns erhalten  – einfach per Mail, Facebook oder Kommentar nachfragen. 🙂

Neben Eltern und Freunden laden wir natürlich herzlichst auch jeden anderen ein, der an uns als Pfadfindern interessiert ist.
Wir freuen uns auf die hoffentlich tolle Feier am Sonntag und natürlich auf Euer kommen.

„Tradierung der Werte innerhalb der DPSG …“ – Hä?

Wie versprochen, erklären wir im Folgenden etwas genauer, was im Rahmen unseres 72Stunden-Projektes von uns erwartet wird.

Unser Projekt bei der 72Stunden-Aktion 2013Wie gestern Abend hier schon geschrieben, lautet die kurzgefasste Beschreibung unseres Projektes: „Tradierung der Werte innerhalb der DPSG auf allen Ebenen des Verbandes“. Was wird also offiziell von uns erwartet? Laut der genauen Aufgabenbeschreibung, die uns gegeben wurde, sollen wir verschiedene Aufgaben erfüllen:

  • Wir sollen die „Werte und Inhalte“ der DPSG auf allen ihren Ebenen (Bundes-, Diözesan-, Bezirks- und Stammesebene und ihrer früheren Entsprechungen) „erkunden“. Dabei sollen wir auch die „Methoden“ zu ihrer Vermittlung im Wandel der Zeit herausfinden.
  • Wir sollen dabei „zu einer kritischen Würdigung des Verbandes und seiner Geschichte kommen“ und zeigen, wie sich „Grundwerte und das sich besinnen auf den Ursprung mit den Veränderungen“ vertragen.
  • Wir sollen, um das zu erreichen, Interviews mit Zeitzeugen führen.
  • Wir sollen die „Erkenntnisse […] audio-visuell darstellen. Diese Darstellung soll dem Diözesanverband dazu dienen, die Geschichte der DPSG mit ihren Werten und ihren Vermittlungsmethoden präsentieren zu können.“
  • Wir sollen die Erkenntnisse auch noch „öffentlichkeitswirksam präsentieren“
  • Wir sollen „Ideen und Modelle [entwickeln], wie dieses Thema in verschiedenen Stufen […] erarbeitet werden kann.“

Als Zusatzaufgabe bei  „Zeit und Lust“ könnten wir dann noch einen „Ausblick auf die Entwicklung des Verbandes ‚DPSG 2030‘“ geben.

Soviel zur offiziellen Aufgabenstellung. Viele von Euch können vielleicht nachvollziehen, dass auch wir nicht so besonders begeistert mit der Arbeit an diesem Projekt begonnen haben. Ein solches Projekt ist selbst mit einer Gruppe von engagierten und entsprechend ausgebildeten Erwachsenen schwer umsetzbar, wenn ein präsentables Ergebnis gefordert wird. Mit unserer Gruppe, die zu mehr als der Hälfte aus jüngeren Jugendlichen und Kindern besteht ist es in dieser Form einfach nicht umsetzbar.

Übersicht über alle Planungen, die wir zur Bewältigung des Projekts getroffen haben.Entsprechend ratlos haben wir gestern vor diesem Auftrag gestanden und zugegebenermaßen auch etwas motivationslos. Nach längeren Brainstorming und Diskussionsrunden haben wir schließlich ein Konzept erarbeitet, um aus dem Projekt, das uns aufgetragen wurde, das Beste zu machen.

Natürlich wollen wir die inhaltliche Arbeit nicht völlig vernachlässigen. Allerdings verschieben wir den Fokus von der Erstellung tiefgründiger Materialien eher auf die öffentlichkeitswirksame Präsentation. Dazu wird am Sonntag eine große Feier im Andernacher Schlossgarten stattfinden, die mit einem Gottesdienst beginnt.

Dabei wollen wir unsere Ergebnisse der inhaltlichen Arbeit an den Werten der DPSG präsentieren und die Feier mit Sammelaktionen für einen sozialen Zweck anreichern. Außerdem sollen die pfadfinderischen Werte „live“ vermittelt werden – in Workshops.

Weitere Informationen zu der Feier folgen noch.

„Uns schickt der Himmel…“

„Uns schickt der Himmel“, lautet das diesjährige Motto der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Ein durchaus offenes und interessantes Motto für ein Projekt, welches schon Wochen vor seiner eigentlichen Durchführung in aller Munde und in der Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit der Region war.

Vor der Auftaktveranstaltung am Römerbergwerk

Gemäß dem Motto: „Ich schicke mich selber“ mal daran diese Projekte und Aktionen näher zu erkunden, wollte ich mich also mit dem Stamm St. Michael der DPSG-Andernach auf den Weg machen und Teil dieses Projektes werden. Das Problem dabei … nur ein ausgewählter Teil dieser Gruppe durfte und konnte zum Ort der Entscheidung nach Kretz ins Römerbergwerk aufbrechen. Mich als Reporter wimmelte man ebenso strikt ab wie jegliche stammesinterne Mitglieder, die ebenfalls gerne ein Teil dieser mysteriösen Zeremonie gewesen wären.

Den einzigen Ausweg sah ich also auf den Wegen der Illegalität. Geschickt versteckte ich mich im Kofferraum des Autos eines der Stammesführer oder -vertreter und gab mich erst kurz vor Ziel zu erkennen. Eine geniale Strategie, der sie sich nicht widersetzen konnten und so mussten sie mich schließlich als Teil ihrer kleinen Delegation integrieren.

Unser Projekt-Auftrag – gerade erhalten

Endlich am Ziel konnte ich mich also mitsamt Kamera und gezücktem Notizblock auf den Weg machen, diese 72-Stunden-Aktion zu verstehen. Immer mehr fielen mir die anderen Gruppierungen auf, die sich teilweise im Einheitslook versammelt hatten und gespannt auf manche exponierte Persönlichkeit starrten, welche ich als ihre Projektleiter ausmachen konnte.

Die Massen umhüllten mich und vergaßen, dass ich nicht Teil ihres Zusammenschlusses, sondern Reporter war. So war es mir möglich, genügend Bilder zu machen, sogar ihre aus der Menschenmasse geformte 72 durfte ich ablichten und nach und nach verstand ich mich als Teil von ihnen.
Doch wenn man sich zu sicher fühlt, passiert etwas. Ein Gewitter hatte sich zum Ziel gesetzt, die bevorstehende Projektvergabe an die einzelnen Gruppen zu sabotieren. Die Flexibilität dieser Aktionisten dagegen ist und war bewundernswert, man verlegte die Vergabe der Aufgaben einfach ins Innere des Bergwerkmuseums.

Um 17:07 Uhr war es dann soweit und die Stammesführer Simone, Clemi und Steffi bekamen den geheimen Brief überreicht, verbargen jedoch den Inhalt, um diesen gemeinsam mit dem gesamten Stamm in Erfahrung bringen zu können. Meine spärlichen und neugierigen Versuche, den Inhalt zu erspähen, wimmelten sie geschickt ab und ich ordnete mich ihrer Regentschaft unter, um weiterhin meinen Recherchen nachgehen zu können.

Nach einer kurzen Rückreise gelangten wir zu ihrem Hauptquartier, in dem sich alle Mitglieder versammelt hatten, um tatkräftig in das Wochenende zu starten. Was mich erwartete lässt

Die Verkündung des Projekts

Aufregung und Spiele vor der Verkündung

sich nicht In Worten beschreiben. Ein Getöse! Ein Tanz! Schreie durch das Gebäude! Gebannt betrachtete ich ihr Ritual, dessen Sinn sich mir in all ihren Bewegungen nicht erschloss. Doch … ich war gefesselt und lauschte ebenso gespannt auf die Verkündung der Aufgabe, die Steffi bedächtig zu enthüllen begann, wie jeder andere.
Die Spannung lag förmlich in der Luft und in einem Trommelwirbel aus Klatschern und Gestampfe hallte die Aufgabe durch den Raum … „Tradierung der Werte innerhalb der DPSG auf allen Ebenen des Verbandes.

Eine nähere Erklärung dieser Formulierung wird demnächst folgen.

 

Ein Artikel von Sebastian Naundorf. Wir bitten darum, auf die dezent eingesetzten Ironie zu achten und nicht alles wörtlich zu nehmen.

72Stunden-Aktion 2013 – Wir sind dabei!

Wie schon in den Jahren 2004 und 2009 nehmen wir auch dieses Jahr wieder an der großen 72Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der

Deutschen Katholischen Jugend) teil. Dabei arbeiten rund 115.000 Jugendliche in ca. 4000 Aktionsgruppen in ganz Deutschland für 72 Stunden gemeinsam an sozialen Projekten mit dem Ziel, die Welt ein Stückchen besser zu machen.
Dieses Jahr findet die Aktion vom 13. bis zum 16. Juni statt.

Da wir uns für die Projektvariante „Get it“ entschieden haben, erhalten wir unsere bis dahin völlig geheime Aufgabe erst bei der Eröffnung der Aktion am Donnerstagabend. Wir alle sind auf unser Projekt gespannt.

Ab morgen werden wir Euch hier regelmäßig über unser Projekt und unseren Fortschritt auf dem Laufenden halten.